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IRONMAN Hawaii – Offensives Race « Caroline Steffen’s Blog

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IRONMAN Hawaii – Offensives Race

Ich überquerte die Ziellinie in Hawaii und war sowas von froh, dass das Ganze ein Ende hatte. Ich spreche nicht nur vom Rennen selbst und dem etwas harzigen Marathon am Schluss, nein ich spreche von den vergangenen 4 Monaten.
Die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii, das wichtigste Rennen des Jahres. Kona ist der Ort wo sich die Besten der Besten messen, die Medien für einmal ihr Interessen voll und ganz dem Triathlon widmen und die Sponsoren ihre neuen Produkten präsentieren. Jeder Athlet zeigt sich in seiner besten Form und lässt sich ungern vor dem Rennen in die Karten schauen. Die Triathlon Magazine sind voll mit Statistiken und Berichten über das bevorstehende Grossereignis. Da will man gut sein und niemanden enttäuschen, denn die Erwartungen sind hoch. Meine letzten 4 Monaten wurden geprägt von riesigen Trainingsumfängen, harte Rennen und Sponsoren/Medien Verpflichtungen. Immer wieder wurde ich auf das Thema Hawaii angesprochen: “zweiter Rang letztes Jahr, nun willst Du gewinnen?” Ich versuchte diese Frage etwas diplomatisch zu umgehen oder zum Verständnis zu bringen das eine Rangierung nicht wirklich ein objektives Ziel sein kann. Neben dem noch etwas ungewohnt grossen Medienrummel kam noch eine Fussverletzung im Frühling dazu, die meine Vorbereitung nicht ganz wunschgemäss planen lies. Trotz allem Rummel und Monaten ohne Lauftraining, ich versuchte professionell zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. 5 Tage sind es nun her, seit ich die Ziellinie in Hawaii völlig erschöpft überquert hatte. Ich nutzte die vergangenen Tage um mich erst einmal etwas zu erholen und mir das Rennen noch einmal Revue passieren zu lassen. Meine Gefühle schwanken mittlerweilen zwischen, “Ich bin überglücklich den ich habe ein offensives Rennen gezeigt und wurde fünfte an den Weltmeisterschaften in Hawaii” und “ich habe mit einem taktischen Fehler die top drei vergeben”. Was ist schlimmer, etwas nach zu trauern weil das Versuchte nicht aufgegangen ist oder etwas nach zu trauern weil man es nicht versucht hat?

Über das Rennen selber gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Ich schwamm, radelte und lief. Ich habe mich für ein offensives Rennen entschieden und lies mich auch nicht davon abbringen als es im Rennen ein paar wichtige Veränderungen gab. Go hard from the gun, wie es mir mein Coach beigebracht hat. Denn “Victory comes in different shapes and sizes sometimes” 

Ich Danke Euch allen fürs ausharren hinter dem Computer am Raceday und die unzähligen Mails, SMS und FB Mitteilungen nach dem Rennen.
Thank you 

 

 

Team TBB for possibility which I received, coach Brett for your trust and Thank you to all my sponsors (Cervélo, 2XU, AVIA, Louis Garneau, 3T, John Cobb, Sponser, Currex, FuelBelt, Oakley, BC Beaker Concepts Inc ) for your support this year.

 

TOP FIVE PROFESSIONAL RESULTS, 3.80 km swim • 180 km bike • 22.2 km run

1 08:03:56 Alexander, Craig Boulder CO USA 51:56 4:24:05 2:44:03
2 08:09:11 Jacobs, Pete sydney NSW AUS 51:38 4:31:03 2:42:29
3 08:11:07 Raelert, Andreas Rostock MV GER 51:58 4:26:52 2:47:48
4 08:12:58 Bockel, Dirk Bereldange LUX LUX 51:44 4:24:17 2:53:04
5 08:20:12 Bracht, Timo Eberbach BAW GER 53:37 4:35:07 2:47:26

1 08:55:08 Well. Chrissie Feltwell NOR GBR 1:01:03 4:56:53 2:52:41
2 08:57:57 Carfrae, Mirinda Boulder CO USA 57:17 5:04:17 2:52:09
3 09:03:29 Cave, Leanda Tucson AZ USA 53:54 4:58:41 3:06:36
4 09:06:57 Joyce, Rachel London GRE GBR 53:56 4:58:57 3:09:55
5 09:07:32 Steffen, Caroline Spiez BE SWI 57:15 4:50:26 3:15:17 

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