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March « 2012 « Caroline Steffen’s Blog

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Archive for March, 2012

Asia Pacific IRONMAN Melbourne Champ – I`m back

Thursday, March 29th, 2012

Vorbereitung
Melbourne – das wohl meist genannte Wort in Dave`s und meinem Wortschatz in den letzten 3 Monaten. Mein Ziel war top3, für Dave war es top5 um genügend qualifikationspunkte zu sammeln für die Weltmeisterschaften in Hawaii vom kommenden Oktober. Wir überliessen nichts dem Zufall, alles war sauber geplant. Dezember/Januar verbrachten wir in Thredbo um eine gute Basis zu schaffen. Ich flog anschliessend nach Spanien um ein paar Wochen mit meinem Team TBB und meinem Coach Brett Sutton trainieren zu können. Darauf folgten 4 Wochen Camp an der Sunshine Coast AUS. Für den letzten Schliff wählte ich das Rennen in Abu Dhabi aus, es sollte mir etwas Rennhärte bringen ohne mich gross Energie zu kosten.

Raceday
Drei Tage vor dem Rennen habe ich Brett geschrieben: ” I feel terrible”. Seine Antwort war: “I don’t care, you will be fine at weekend, race hard”. Was soll ich da antworten, Brett hatte wie immer recht. Am Renntag ich fühlte mich stark und im Kopf ready to go. Nach einem soliden schwimmen, habe ich auf dem Rad die Räder glühen lassen. Schon bald fuhr ich von hinten in die zweite Männergruppe und beschloss, dort zu bleiben. Eine Attacke der Jungs nach ca. 120km teilte die Gruppe in zwei. Ich, in der hinteren Hälfte der Gruppe konnte von meinen Erfahrung aus dem Radsport profitieren, ich reagierte schnell, übersprintete ein paar Jungs und war zurück im Pack. Rachel Joyce (GBR) die bis dahin mit mir mitfuhr verpasste die Attacke und verlor den Anschluss. In den kommenden 60km konnte ich 8Minuten auf sie herausholen. Mit einem guten Lead startete ich zum abschliessenden Marathon. Die ersten 10km versuchte ich mich etwas zurück zuhalten um die 2en und 3en 10km mit dem selben Pace laufen zu können. Ich kann wirklich sagen, so gut habe ich mich in einem Marathon noch nie gefühlt. Ich habe auf den “Hammermann” gewartet, doch dieses mal kam er nicht. Mit neuer PB von 8:34.51 (nur 1Minute über dem Weltrekord von Chrissi Wellington) wurde ich Asia-Pacific IRONMAN Champion 2012, ich gewann eines der wichtigsten Rennen der IM Serie 2012. Stolz macht mich nicht die Tatsache, dass ich gewonnen habe doch viel mehr, dass ich mich zurück auf den richtigen Weg gebracht habe (nach einem etwas Enttäuschenden Saisonende 2011). I`m back!!

Die Tage danach
Weiss nicht was mehr anstrengender ist, der Weg zum Erfolg oder die Arbeit die der Erfolg mit sich bringt ;-) Eine kleine Interview-Tour führe mich und Craig Alexander (AUS) am Montagmorgen quer durch die Stadt Melbourne. Radio Trible M, TV ABC News, Photoshoot mit Trophäe, TV Interview mit USM Event gefolgt vom offiziellen IM Melbourne Award. Dienstag ging es weiter mit einem 5h Photoshoot mit meinem Bekleidungssponsor 2XU (Summer 2012/13 Kampagne) und einer Lancierung der neuen Webseite www. witsup.com. Etwas müde doch glücklich und zufrieden packte ich um mitternacht mein Rad in den Koffe und packte die restlichen Sachen, morgen geht es nach Hause.

Sponsoren – Herzlichen Dank an
2XU – ganz einfach der schnellste Rennanzug ever, gute Qualität und Komfort
CERVELO – Super Bike, welches mir zur schnellsten IRONMAN Rad Zeit in der Geschichte verhalf (180km Radrekord)
CAMPAGNOLO – Ich vertraue auf Campagnolo – best groupset ever
ON-RUNNING – So macht laufen Spass …laufen auf Wolken
SPONSER – Hält mich auch bei Kilometer 210 noch in Rennlaune
CURREX – endlich Beschwerden frei laufen
3T – aerodynamischer geht es gar nicht mehr
COBB CYCLING – auch nach 5h kannst noch ruhig sitzen bleiben
FUEL BELT – Stay hydrated
OAKLEY – danke für die neuen Gläser
BEAKER CONCEPTS – schnellster Getränkespender

Getting to know me better with FuelBelt

Friday, March 16th, 2012

Peter Russo from FuelBelt caught up with Caroline Steffen during his trip in Abu Dhabi. He gets the Swiss Pro to open up on how her life has changed since storming onto the Kona scene in 2010, her training with Team TBB, and just exactly she would be doing if she wasn’t a triathlete…

http://www.xtri.com/features/detail/284-itemId.511713726.html

Abu Dhabi International – Bronze

Sunday, March 11th, 2012

For me it was an awesome start to the new season – another top 3 finish in Abu Dhabi and back on the top of the world. I’m very happy and grateful with the race and almost a little proud of how I could implement my plan during the race (which is not always easy). We fought and attacked each other from the start to the finish line. No seconds were given away, for me it was a thrilling race like never happened before in a long distance triathlon for women … and I probably never enjoyed racing so much before.

After the 3km swim I found myself with the fast swimmers in the top group, we formed a group of 5 on the bike which led to several attacks in the last 40km where the group started to fall apart. I started the run leg in 3rd position, second place Angela Nath (CAN) within sight and fourth Melissa Rollison (AUS) breathing down my neck. Melissa is currently known as the strongest on the mid-distance races (70.3 world champion 2011). First I tried to get closer to Angela, which I almost did. Only 10sec separated us but somehow she must have heard me sneak up on her and she pushed the pace again a little harder. “Ok that was a no-go, better just watch out for Mel behind me” I thought. A look back and there she was already, the 70.3 world champion right behind me with her well-known powerful running style. Now it was up to me to put some pressure and bluff. I increased the pace in the hope to discourage Melissa. It worked! With a 30sec lead on the back I secured bronze.

Bronze – Gelungener Saisonstart ins 2012

Thursday, March 8th, 2012

Sorry, another blog in German but … English translation is coming soon (under construction) ;-)

Abu Dhabi International:
Was für ein Einstieg in die Neue Saison – ein weiterer Podest Platz in Abu Dhabi und zurück an der Weltspitze. Ich bin überglücklich mit dem Rennen und schon fast etwas stolz, wie ich mein Vorhaben im Rennverlauf umsetzen konnte (was nicht immer so einfach ist und schon mal so richtig in die Hosen gehen kann). Es wurde gekämpft und attackiert, vom Startschuss bis zum Zieleinlauf. Keine Sekunden wurden verschenkt, wow, so ein packendes Rennen hat es im Langdistanz Triathlon bei den Frauen wohl noch nie gegeben … und so viel Spass wie letzten Samstag hatte ich auch noch selten während einem Rennen.
Nach den 3km schwimmen befand ich mich mit den schnellen Schwimmerinnen in der Spitzengruppe, auf dem Rad bildete sich dann eine 5er Gruppe die in den letzten 40km nach etlichen Attacken etwas auseinander fiel. Als dritte wechselte ich auf die Laustrecke. Rang zwei Angela Naeth (CAN) in Sichtweite und Platz vier Melissa Rollison (AUS) in meinem Nacken. Melissa ist bekannt als momentan die stärkste Läuferin über die Halbdistanz (amtierende 70.3 Weltmeisterin). Zuerst versuchte ich an Angela zu gelangen, was mir auch fast gelang. Nur noch 10sek trennten uns noch, doch da hat sie mich wohl irgendwie heranschleichen hören und hat das Tempo noch einmal verschärft. „Ok das war wohl nichts, dann mal aufpassen das mich Mel nicht überspurtet“ dachte ich mir. Einen Blick zurück und da war sie auch schon, die Weltmeisterin mit ihrem bekannten kräftigen Laufstiel – sie war sie direkt hinter mir. Nun war es an mir etwas Druck auszuüben und zu bluffen. Ich erhöhte das Tempo in der Hoffnung es halten zu können und Melissa zu entmutigen mich einholen zu können. Es funktionierte! Mit einem 30sek lead nach hinten sicherte ich mir Bronze.

Die Medien haben mich im Vorfeld als klare Favoritin für den Sieg genannt, doch so einfach geht das doch nicht!? Letztes Jahr zweite nun erste? Sport ist doch nicht Mathematik!? Ich kannte meine Gegnerinnen genau, ich wusste wie mein Trainingsstand ist und konnte somit gut abschätzen wie der Rennverlauf sein wird und welche Platzierung für mich realistisch sein kann. Warum sollte ich also enttäuscht sein wenn ich ein perfektes Renne hatte? …zwei waren halt einfach noch schneller.