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Sorry for delay Challenge Roth race report « Caroline Steffen’s Blog

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Sorry for delay Challenge Roth race report

“Ich bin mit meinem Schwimmen nicht ganz zufrieden. Ich hatte gehofft, hier unter 50 Minuten schwimmen zu können, weil ich wusste, dass es ein schneller Kurs ist. Ich weiß nicht genau was nach dem Start passiert ist. Ich habe die Gruppe verloren, in der ich eigentlich schwimmen wollte. So bin ich mit Julia aus dem Wasser gestiegen. Darüber war ich im Gegensatz zu ihr nicht wirklich glücklich. Aber mir war auch klar, dass zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 50 Minuten des Rennen vorbei waren und noch einige Stunden vor mir lagen. Also habe ich mich aufs Radfahren konzentriert.

Auf den ersten 40 Kilometer habe ich mich mich schrecklich gefühlt. Meine Beine haben nicht das gemacht, was sie machen sollten. In der zweiten Runde habe ich mich dann besser gefühlt. Leider war die Gruppe, in der ich saß ein bisschen zu langsam, so dass ich zwei Optionen hatte: mich in Stücke zu reißen, damit eine oder zwei Minuten herauszufahren und den Marathon zu Fuß zu gehen oder in der Gruppe zu bleiben, mich von Yvonne einfangen zu lassen und den Marathon auf mich zukommen zu lassen. Das war eine neue Situation für mich. Normalerweise liege ich nach dem Radfahren vorn und werde dann beim Laufen eingeholt oder eben nicht. Dieses Mal war Yvonne vorn. Mein Trainer sagt mir immer wieder, dass ich endlich daran glauben soll, dass ich laufen kann. Er hat recht. Ich bin eine gut Läuferin. Ich bin nicht ganz zufrieden mit diesem Rennen, aber zugleich unheimlich stolz und glücklich mit meinem Marathon und mit dem Sieg natürlich.”

“Ich hatte einige Höhen und Tiefen. Aber ich hatte mir fest vorgenommen, heute mein Rennen zu machen. Als Yvonne zu mir kam, habe ich versucht, mich allein auf mich zu konzentrieren. Ich wusste, dass sie eine starke Radfahrerin und eine gute Läuferin ist. Aber ich wollte dieses Rennen gewinnen und dafür musste ich meine Taktik ändern. Auch beim Laufen hatte ich zwei Optionen. Ich hätte sagen können: ich bin eine schlechte Läuferin, sie ist so schnell und ich bin mit dem zweiten Platz zufrieden. Die zweite war, zu sagen: okay, ich bin eine gute Läuferin und sollte genau jetzt auch daran glauben. Als ich dann wieder aufgelaufen bin, hatte ich Sorgen, dass sie mit mir mitlaufen, sich wie ein Hund in meiner Wade verbeißen und zehn Kilometer später immer noch an mir hängen würde. Also habe ich etwas ganz Verrücktes gemacht und bin einige Zeit lang 3:30 Minuten pro Kilometer gelaufen, um zu sehen wie sie reagiert. Das war heute erfolgreich – an einem anderen Tag könnte das mein Tod sein.”

Herzlichen Dank an mein teamTBB, Brett und Alex fur Eure Unterstützung, danke an all meine Sponsoren. Danke an meine Home-stay Familie in Roth und speziellen Dank an dieser Stelle geht an Felix, es war einfach der Hammer und ich komme wieder im 2014 :-)

!!!Danke auch an meine treuen Fans!!!

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